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SOFTMARK AG

Intercash® - Das Navigationssystem für Unternehmer

 

Coglet-Technologie

Künstliche Intelligenz oder die Kunst des Plätzchenbackens

Künstliche Intelligenz im allgemeinen und Neuronale Netze im speziellen sind in ihren heutigen Ausprägung wie Weihnachtsplätzchen. Der Plätzchenbäcker ist die Umwelt, der Teig die formbare, lernende Masse bzw. im Sinne der Informatik das Neuronale Netz. Je nach dem, mit welcher Stechfigur der Plätzchenbäcker zusticht, wird aus dem Teig ein entsprechend geformtes Plätzchen. Nimmt der Bäcker die Sternfigur, wird es ein sternförmiges Plätzchen, nimmt er die Mondfigur, wird es ein Mondplätzchen. Das Plätzchen wird somit zum Abbild seiner Umwelt, indem es genau die Form darstellt, die dem Teig durch den Plätzchenbäcker mit Hilfe der jeweiligen Stechfiguren vorgegeben ist. Im Vorgang des Plätzchenstechens findet sich damit ganz und gar nichts lebendiges. Ein Plätzchen ist so gut oder so schlecht wie jedes andere, alle Plätzchen sind gleich, solange sich die Umwelt nicht verändert, bzw. solange der Plätzchenbäcker nicht die Stechfigur wechselt oder gar von sich aus auf die Idee kommt, es einmal mit einer ganz anderen, bislang noch nie dagewesenen Stechfigur zu versuchen. Was wäre aber nun, wenn der Teig plötzlich lebendig würde und zum Bäcker sagen könnte: „Hey, leg doch mal deine 2 Stechfiguren zur Seite, ich will nicht immer nur zu Sternen oder zu Monden gestochen werden, ich möchte mal was ganz anderes sein, z.B. etwas Rundes oder etwas Viereckiges. Aus mir könnte man interessante Figuren machen, z.B. Fußbälle, Tiere, Flugzeuge oder dergleichen. Warum müssen es immer nur Sterne und Monde sein? Der Bäcker stutzt und beginnt nachzudenken. Eigentlich hat der Teig Recht, man könnte die Situation tatsächlich mal verändern, neue Figuren ausprobieren, sich verrückte Formen ausdenken. Das würde nicht nur Spaß machen, sondern vielleicht sogar den Kunden gefallen und den Plätzchenumsatz steigern. Dies wäre der Ansatz für eine innovative Lösung, die zum erwünschten ökonomischen Erfolg führt. Der Prozeß des Plätzchenbackens würde verändert und optimiert, indem neue und innovative Produkte entstehen.

Wie die Geschichte weitergeht, wissen wir nicht. Entscheidend ist nur, daß dank der Initiative des Teiges der Bäcker nachzudenken beginnt und sicher darüber bewußt wird, daß es noch andere Sichtweisen der Welt gibt, und daß eine andere Herangehensweise vermutlich zu einem größeren Erfolg führen wird. Der Teig wird von der formbaren Masse zum Spielfeld der Innovationskraft des Bäckers. Solange der Teig in Form der Neuronalen Netze nur als Abbild der Umwelt gilt, ohne eigene Initiative, solange wird sich nichts ändern, es werden immer nur diejenigen Figuren herauskommen, die der Plätzchenbäcker oder die Umwelt hineinstechen. Die Frage muß folglich lauten: Wie bringt man den Teig zum Sprechen, damit der Bäcker eine andere Sichtweise der Dinge erhält und auf neue Ideen kommt? Die Coglet-Technologie beschreibt die Kunst, den Teig zum Sprechen zu bringen.

Warum Sie mit herkömmlichen Verfahren kein neues Wissen erzeugen

Die heute verfügbaren Analyseverfahren von Controlling wie Reporting, Datawarehousing, Datamining etc. liefern Ihnen zwar Daten, aber kein neues Wissen und damit auch keine neuen Informationen. Zwar können Sie hier in Bezug auf vorgegebene Zielgrößen wie z.B. Kundenalter, geographische Kundenverteilung u.v.m. Datenbestände systematisch analysieren und mathematische Verteilungen berechnen, die Bewertung bzgl. der Bedeutung dieser Zahlen für das Gesamte und der sich dahinter verbergenden Muster bleibt jedoch die intellektuelle Aufgabe des Betrachters. Mathematische Häufigkeitsverteilungen sind in diesem Sinne statische Gebilde, ohne daß dadurch Zusammenhänge offenbar werden. Und hier liegt das Problem: Der Anwender ist auf Grund der Fülle von Daten und der Komplexität von sich gegenseitig beeinflussenden Wechselwirkungen mit dieser Aufgabe nicht nur überfordert, sondern vermindert durch Verdichtung (Aggregation) die Aussagekraft der Daten und verfremdet deren Charakter. Ein Beispiel hierfür sind debitorische Zahlungsziele in Liquiditätsplanungssystemen, die als statische Größen in die Planungsrechnung einfließen. Obwohl dies zu systemischen Fehlern führt, werden entsprechende Angaben mangels besserer Alternative als Fehlerquellen bewußt in Kauf genommen. Ein weiteres Problem ist, dass herkömmliche Business Intelligence Anwendungen keine operativ optimierende Wirkung im Rahmen der Prozeßstrategie von Unternehmen haben. Etwaige Erkenntnisse müssen im Anschluß an die Datenanalyse immer erst zu den entsprechenden Strategien führen, was mangels Prozeßumsetzungskompetenz häufig nicht geschieht.

Neurobionik

Die von Softmark entwickelte und international patentierte Coglet-Technologie unterscheidet sich methodisch von der üblichen Vorgehensweise im Rahmen der Künstlichen Intelligenz. Während die KI-Forschung heute nach wie vor von der technizitätslastigen, reduktionistischen Informatorik dominiert wird, konzentrieren wir uns bei Softmark auf die Prinzipien der Neurophysiologie und der Cognitionspsychologie bzgl. ihrer kybernetischen Grundprinzipien. Dieser neurobionische Ansatz liefert sehr interessante Erkenntnisse für daraus resultierende Softwarearchitekturen. Wichtige Begriffe sind in diesem Zusammenhang das Flooding (einem gängigen Verfahren aus der synthetischen Chemie nachempfunden), die Multipolarität der Wahrnehmung (systemische Wahrnehmungsverstärkung), die bewußte Inkaufnahme von nicht primär sinngebenden Assoziationen, Paradoxons, die Regelkreissteuerung, exzitatorische Summationen bzw. inhibitorische Potenziale u.v.m. Alle unsere Systeme sind nach diesen neurobionischen Prinzipien entwickelt, wobei Jahre der Forschung in die Realisierung und insbesondere die Optimierung der Algorithmen mit cognitiver Kompetenz investiert wurden. Die sog. Coglets lassen sich für ein neues Projekt entsprechend einem Bausteinprinzip zusammenfügen. Der Einsatz dieser Systeme führt zu Ergebnissen, die vielfach überraschen, manchmal paradoxe Ergebnisse liefern, aber insbesondere in ihrer Leistungsfähigkeit überzeugen. Coglets sind somit praktisch einsetzbare Anwendungen und in ihrem Nutzen sogar meßbare Applikationen im Sinne der Neurobionik.

Nutzen

Der aus der Anwendung von Coglets entstehende Nutzen ist eine hohe Sicherheit, ein hoher Automatismus, eine maximale Präzision und eine optimierte Prozeßsteuerung, die letztlich zu hohen zeitlichen und finanziellen Einsparungen führt. Entsprechend fungieren Coglets als Business Boosters in Zeiten des globalen e-Business und verbessern die unternehmerische Lebensqualität.

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